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Tauchplatzbeschreibungen nördlich vom Sunsplash:
Eel Garden
Tauchplatzbeschreibungen |
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| Maps by Ian Penberthy | |
| Bells (Blue Hole): | |
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Dies ist einer der wohl schönsten Einstiege am Blue Hole. Wenn man mit dem
Pick-Up am Blue Hole
angekommen ist, parken diese meist schon weiter hinten, Richtung Bells. Dort kann
man sein Tauchgerät aufbauen. Geht man dann nach links (weg vom Blue Hole), kommt nach ein paar Metern ein großer
Felsvorsprung. Auf diesem Felsen sind
Gedenktafeln für im Blue Hole verstorbene Taucher angebracht. Hier folgt man einfach dem
Trampelpfad über den Felsen (bei Ebbe kann man auch außen um den Felsen herum gehen). Man
sollte sehr vorsichtig gehen, denn hier auszurutschen kann fatale Folgen haben. |
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| Blue Hole: |
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Tauchen im Blue Hole ist eigentlich recht einfach, man kann immer "an der Wand
entlang" das Ding umrunden. Schön ist es vor allem auf der Seite wo die Sonne
hineinscheint. Das betauchen des "Arch", die Öffnung des Blue Holes in ca. 55
Metern Tiefe ist offiziell verboten und unter Strafe gestellt!! Wir raten auch an dieser Stelle UNBEDINGT vom Betauchen des Arch ab!!! Es passieren jedes Jahr tödliche Unfälle durch Taucher, die sich überschätzen. Das Blue Hole ist über 100 Meter tief und auf der Außenseite wo der Arch sich öffnet fällt es bis auf 800 Meter ab !! Bisher ist es nur in ganz wenigen Fällen gelungen, die Toten auch wieder zu bergen.... |
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| Canyon: |
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Der Canyon ist auch ein wunderschöner Tauchplatz, der direkt auf dem Weg zum Blue Hole
liegt. Durch eine seichte Lagune (max. 3 Meter) kann man auch bei hohem Wellengang an die
Außenkante des Riffs tauchen. Eine kleine Öffnung im Riff ermöglicht dies. Hier ist,
gerade bei viel Wind, mit einer Strömung nach außen zu rechnen da das Wasser vom
Riffdach wieder nach außen strömt. Man taucht dann nach links und bewegt sich auf einer
Tiefe von ca. 11 Metern. Nach maximal 10 Minuten sieht man einen großen Felsen auf der
leicht abfallenden Sandfläche, die mit Korallenblöcken durchsetzt ist. Rechts von diesem
Felsen befinden sich 2 Einstiege in den Canyon. Man kann sehr gut von oben hineinschauen.
Im Canyon angelangt taucht man langsam wieder nach oben. Der Boden steigt dann relativ
schnell an und mündet in einem Kamin (Aufstiegsgeschwindigkeit beachten!). Der Kamin ist
nur einzeln betauchbar. Es ist aber immer genügend Licht und es werden keine Lampen
benötigt. Am Ende des Kamins ist eine kleine Höhle in der sich Tausende kleiner
Glasfische aufhalten. Man hält sich auf der rechten Seite und dort gibt es eine kleine
Öffnung, durch die man hinaustauchen kann. (Vorsicht mit dem Flaschenventil). Es kommt
nun darauf an, wie viel Restdruck in der Flasche ist, so kann man entweder gleich Richtung
Lagune schön am Riffsockel entlang zurücktauchen oder den Canyon Garden wie er hier
genannt wird mit vielen einzeln stehenden Korallenblöcken nach interessantem Leben
durchforsten. Es gibt hier Krokodilsfische, Steinfische, usw. Der Canyon hat auch auf der anderen Seite einen Ausgang, der aber erst in ca. 52 Meter Tiefe zu erreichen ist. Ein Tauchen in diese Tiefen fällt nicht mehr in die Kategorie und sollte nur von Tauchern gemacht werden, die für diese Tiefen ausgebildet sind !!! |
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| Abu Helal: |
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Dieser Tauchplatz ist nur bei relativ wenig Wellen schön zu tauchen, da der Einstieg
direkt über die Riffplatte gemacht werden muss. Kurz nach dem Abtauchen fällt das Riff
hier auf ca. 20 Meter ab, dann folgt ein Sandfeld, dass von einem Riffsockel eingerahmt
ist. Der Sockel steigt wieder auf ca. 11 Meter an. Auf der Außenseite des Sockels findet
man in ca. 40 Meter einen Canyon, der wahrscheinlich durch ein Erdbeben verursacht wurde.
Das Riff bietet aber hier nichts besonders Interessantes. Beim Zurücktauchen hält man sich weiter rechts und kommt dann südlicher vom Einstieg heraus. Hier schiebt sich, schon von der Oberfläche deutlich sichtbar, ein Korallenblock knapp unter der Oberfläche hinaus. Man kann über einen kleinen Sattel, der hier ca. 2 Meter tief liegt in diese kleine Lagune tauchen. Hier ist der Ausstieg recht einfach, da die Wellen vom großen vorgelagerten Korallenfelsen gebrochen werden. |
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| Eel Garden: |
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Der Eel Garden ist auch bei Wellengang erreichbar. Durch eine kleine Lagune (mehr
ein Spalt
im Riff), kann man im Flachwasser abtauchen (Vorsicht mit Strömungen). Nach dem Ausgang an
der Riffaußenseite taucht man nach links. Es erscheint eine Sandfläche. Man kann nun in
ca. 25 Meter Tiefe der Sandfläche folgen und wenn man sich langsam bewegt, im flacheren
Bereich der Sandhalde die Sandaale beobachten. Im hinteren Bereich der Sandhalde ist noch
ein schönes Feld mit Korallenblöcken mit allerlei Getier. Übrigens sieht man in letzter Zeit hier sehr oft ein Delphinpärchen. Der Autor hat im Dezember über 30 Minuten mit ihnen spielen können! (oder umgekehrt)...? |
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| Lighthouse: |
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Der wohl mit am meisten betauchte Platz in Dahab! Direkt vor dem Fantasea Dive Centre gelegen, ist dies auch ein sehr guter Ausbildungs- und Nachttauchplatz. Leider liegt immer relativ viel Müll im flachen Bereich. Wir machen es immer so, dass wir bei jedem Tauchgang am Ende verstreuten Müll einsammeln und diesen am Ufer in Tonnen "entsorgen", somit bleibt es einigermaßen erträglich. Man taucht die Sandhalde nach unten und biegt in ca. 8 Metern Tiefe nach links ab. Hier kann man einen schönen Korallengarten mit großen und kleinen Blöcken betauchen. Taucht man noch weiter nach links, kommt man nach ca. 20 Minuten auf ein großes Sandfeld, das langsam immer tiefer wird. Auf diesem Sandfeld lassen sich immer wieder große Stachelrochen blicken. Auch wurden am Lighthouse schon Mantarochen gesichtet! Wenn man Glück hat, trifft man eine Schildkröte, die zwischen dem Lighthouse und dem Eel-Garden Ihr Revier hat. Das Lighthouse ist auch ein wundervoller Nachttauchplatz. Ob Zitterrochen, Spanische Tänzerin, Bärenkrebs, Kaninchenfisch, Octopus, Muräne, usw., hier bekommt man wirklich viel zu sehen! |
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| Red Reef (Mashraba): |
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| Das Red Reef liegt fast mitten in Asalah (Dahab City). Leider liegt hier im flachen Bereich auch recht viel Müll herum. Man taucht dann der Sandhalde folgend auf ca. 15 Meter Tiefe nach rechts und es kommen dann immer wieder schöne Korallenblöcke und Sandflächen. Beim Zurücktauchen kann man dann noch nach einem Bootswrack suchen, dass hier in der Bucht liegen soll.... | |
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Anita Molle |
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SUNSPLASH |
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